Altöttinger Liebfrauenbote

Im Zuge der Revolutionswirren 1919: das Altöttinger Gnadenbild wurde nach Passau geflüchtet

Eine "Pilgerreise" unter umgekehrten Vorzeichen

Da dürfte der Reischacher Pfarrer Johann Ev. Schermer nicht schlecht gestaunt haben: in der Nacht von Donnerstag, 24. auf Freitag, 25. April 1919 gegen 0.30 Uhr pochte der Altöttinger Stadtpfarrer Prälat Franz Xaver Konrad an die Tore des Pfarrhofs – mit einem besonderen Schatz im Gepäck: "Grüß Dich Gott Herr Pfarrer, bin auf der Flucht vor den Spartakisten und bitten um ein Nachtquartier", grüßte der Altöttinger Prälat und fügte hinzu: "Habe das Gnadenbild bei mir." Reischach war vor 100 Jahren die erste Station auf der Flucht des als einfachen Reisepakets getarnten Gnadenbildes nach Passau – und der Beginn einer Art "Pilgerreise" unter umgekehrten Vorzeichen.
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Die Biografie des heiligen Bruders Konrad – Serie "Bruder Konrad" Teil I

"Pater Guardian, jetzt geht's nimma!"

Liebe Leserinnen und Leser, im großen Bruder-Konrad-Jahr 2018 zum 200. Geburts- und Tauftag haben Sie den heiligen Altöttinger Klosterpförtner bereits gut kennenlernen dürfen. Heuer nun jährt sich sein Todestag zum 125. Mal – ein Jubiläum, das die Kapuziner mit dem Bruder Konrad-Fest am 27. und 28. April besonders feiern. Für uns ein Anlass, im Rahmen einer zehnteiligen Reihe einen neuen Blick auf die spannende Geschichte Bruder Konrads zu werfen. Die Texte hat der langjährige Archivdirektor des Bistums Passau (1993-2019), Dr. Herbert Wurster (Foto) verfasst – kaum jemand dürfte mit dem Werdegang des dritten Passauer Diözesanpatrons so gut vertraut sein. Seine Erkenntnisse dürften selbst für gute Kenner des hl. Bruders Konrad noch manches Neue und Überraschende bereithalten.
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