Altöttinger Liebfrauenbote
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Tag des Altöttinger Marienwerkes

Eine Gemeinschaft, die ermutigt

Die Wallfahrt nach Altötting zu fördern ist eine der großen Aufgaben des "Altöttinger Marienwerkes". Eine Aufgabe, die sich beim diesjährigen "Tag des Marienwerks" am 8. September u.a. beim Festgottesdienst in der St. Anna-Basilika erkennen ließ, als der "Pilgerpfarrer" der großen Regensburger Fußwallfahrt predigte. Hannes Lorenz, Pfr. in Nabburg/St. Johannes Baptist, erklärte, wieso gerade eine "Gemeinschaft der Kreuzträger" besonders guten Halt geben könne. Neben der gemeinsamen Eucharistiefeier hatte das Marienwerk in seinem Gebäude am Kapellplatz ein gewohnt abwechslungsreiches kulturelles Programm auf die Beine gestellt.
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Ouro Preto, ein koloniales Juwel Brasiliens

Unglaubliche Kirchenpracht

Brasilien steht derzeit vor allem im Fokus wegen seines rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonara ("Tropen-Trump") und der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet. Doch das Land bietet auch reiche kulturelle Schätze: Historisch wertvolle Kirchen in Überfülle, idyllische Plätze und Sträßchen, alte Häuserfassaden, eine herausgeputzter als die andere – das ist der Stoff, aus dem Ouro Preto gestrickt ist. Die Kleinstadt versteckt sich in der kühlen Hügelwelt des Bundesstaates Minas Gerais, etwa 400 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, und zählt zum Weltkulturerbe der Unesco.
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Biarritz – Rückkehr zur Ruhe nach dem "Gipfel-Sturm"

Die Stadt am Jungfraufelsen

"Ich wüsste keinen Ort, der reizvoller und herrlicher wäre als Biarritz", schwärmte der Dichter Victor Hugo, als er 1843 in Südwestfrankreich hier am Atlantik Station machte. Mit der Idylle war es vor wenigen Tagen vorbei, als Biarritz beim G7-Gipfel im Fokus der Weltöffentlichkeit stand. Bis vergangenen Montag erlebte das 25.000-Einwohner-Städtchen seinen Ausnahmezustand und mutierte angesichts der Furcht vor Attentaten und Krawallen zum Hochsicherheitstrakt.
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Festtag Mariä Himmelfahrt in Altötting mit Bischof Stefan Oster

"Maria ist die Kirche"

Freilich muss man für den Festtag Mariä Himmelfahrt nicht extra nach Altötting reisen: "Weil Gott überall ist" sei "auch Maria stets mit uns", stellte Passaus Bischof Stefan Oster am 15. August fest. Dennoch kamen zu den beiden Gottesdiensten rund um den Festtag auch zahlreiche Pilger; Tausende Gläubige feierten am Wallfahrtsort in der St. Anna-Basilika mit Bischof Oster die Festmesse und am Vorabend die hl. Messe mit Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl. Bischof Oster erklärte unter anderem, wieso es sich an Marienwallfahrtsorten "irgendwie leichter" glauben lässt.
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Eine Flusstour auf der Loire

Im Kanu von Kirche zu Kirche

Eine Sommerwoche stromabwärts paddeln auf der Loire von Decize nach Cosne-Cours-sur-Loire. Das ist kein Selbstläufer, sondern eine gut 100 Kilometer lange Herausforderung – und bringt von Kirche zu Kirche.
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Wenn die Jugend auf Zuckerrohrfeldern verloren geht

Zwei Fernandos, ein Elend

Wer schon in jungen Jahren auf den Zuckerplantagen der Pazifikküste Guatemalas schuften muss, dessen Leben ist vorgezeichnet: Nierenschäden, keine Schulbildung, keine Chance, dem Elend zu entkommen. Unternehmer der guatemaltekischen Zuckerindustrie versichern, sie hätten die Arbeitsbedingungen auf ihren Feldern reformiert. Doch während das Exportprodukt Zucker weltweit die Nahrung der Menschen süßt, bleibt das Elend jugendlicher Feldarbeiter bitter.
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Auf der Flucht: Politisches Theater in den Bergen des Montafons

Wenn das Ziegenglöckchen läutet

Zwei Frauen, von Kopf bis Fuß in hautengen Stoffschläuchen steckend, schmiegen sich aneinander, winden sich, versuchen sich aufzurichten, scheitern, finden wieder zueinander, um schließlich ohne Regung liegenzubleiben. Die einzigen Geräusche: das Rutschen der verhüllten Körper auf dem Holzboden und ihr Atmen. Man wird diese minutenlang sich wie in Zeitlupe dehnende Szene nicht vergessen – erst recht, weil man sich nicht in einem Theater befindet.
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Was zwei junge Deutsche beim Freiwilligendienst der Salesianer Don Boscos in Kolumbien erleben

Vom Recht zu träumen

Wir begleiten die Don Bosco-Volontäre Jan und Leopold bei ihrer Arbeit, ihrem Alltag in den Armenvierteln der kolumbianischen Großstadt Medellín. Vor allem aber sprechen wir mit ihnen über den Freiwilligendienst, die Herausforderungen, die schönen Momente und das, was sie von Kolumbien, seinen Bewohnern und ihrer Zeit gelernt haben.
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Mosaike aus der Wallfahrt

Auch Temperaturen weit über 30°C können einen echten Pilger nicht aufhalten: im Juni und Anfang Juli jedenfalls, als teils neue Hitzerekorde gemessen wurden, kamen zahlreiche Wallfahrer nach Altötting – hier eine kleine Auswahl:
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Der Rheingauer Klostersteig verbindet alte Abteien und Kirchen

Stärkung für das unruhige Herz

Die Bibel deutscher Wanderer, das Wandermagazin, hat ihn gerade zur Wahl des schönsten deutschen Weitwanderweges 2019 nominiert. Seine Kür Anfang September wäre der Ritterschlag für eine Tour, die Körper und Seele vereinen soll: hin und wieder schweißtreibendes Gehen mit besinnlichen Stopps. Denn über knapp 30 Kilometer verbindet der Rheingauer Klostersteig die ehemaligen Zisterzienserklöster Eberbach und Marienhausen mit drei weitere Abteien, in denen noch heute Nonnen und Mönche den christlichen Glauben mit Leben füllen. Sie auch stempeln die Pässe, die man am Start erhält und einem am Ziel als echten Pilger ausweisen.
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Rund 7.000 Regensburger Fußwallfahrer erreichten am Pfingstsamstag Altötting – Gottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer

190 rote Rosen für die Gottesmutter

Rund 7.000 Regensburger Fußwallfahrer haben am Pfingstsamstag, 8. Juni, den Gnadenort in Altötting erreicht – viele Anliegen hatten sie im Gepäck, außerdem 190 Rosen. Es waren exakt so viele rote Rosen, wie mittlerweile Wallfahrten aus der Donaustadt ins "Herz Bayerns" stattgefunden haben. Laut Bischof Rudolf Voderholzer brachten die Pilger der Gottesmutter nicht nur einen großen Blumenstrauß, sondern "mehr noch": "unser freudiges, glaubensfrohes Herz". Der Regensburger Bischof zelebrierte die große Pilgermesse in der St. Anna-Basilika und erklärte in seiner Predigt, wie sich bereits auf Erden "ein Stück Himmel" erleben lasse.
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Vor 30 Jahren wurde der "Diözesanbrunnen" in Altötting eingeweiht

Im Schatten des Kapellplatzes

Heute fristet er fast ein Dasein im Schatten des Altöttinger Kapellplatzes mit der Gnadenkapelle und dem altehrwürdigen Marienbrunnen aus dem Jahr 1637: der sogenannte Diözesanbrunnen auf dem Tillyplatz hinter Stiftspfarrkirche und Tillyakapelle. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums wollen wir ihn ein wenig aus der Vergessenheit holen.
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