Altöttinger Liebfrauenbote

In Sorèze locken Dom Roberts Wandteppiche Besucher in eine ehemalige Klosterschule

Frankreichs malender Mönch

Neben Stuhl und Bett hängen nur ein paar Bilder an der Wand. Poster der Beatles und ein Bild der Sängerin Françoise Hardy, für die nicht nur Frankreichs Jugend in den 1960er-Jahren schwärmte. So sah es vor einem halben Jahrhundert in der Klosterschule von Sorèze aus, die einmal zu den Eliteschulen der Grande Nation gehörte, bis sie 1991 für immer ihre Pforten schloss. Heute ist sie ein sehenswertes Museum, das nicht nur Bildungsgeschichte dokumentiert, sondern auch zum Hort moderner Kunst geworden ist. In den alten Schulräumen nämlich hat die Kunst des Benediktinermönches Dom Robert Einzug gehalten, dessen zu Teppichen gewebte Malereien zu den farbenprächtigsten der Welt gehören.
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Vor 30 Jahren wurde der "Diözesanbrunnen" in Altötting eingeweiht

Im Schatten des Kapellplatzes

Heute fristet er fast ein Dasein im Schatten des Altöttinger Kapellplatzes mit der Gnadenkapelle und dem altehrwürdigen Marienbrunnen aus dem Jahr 1637: der sogenannte Diözesanbrunnen auf dem Tillyplatz hinter Stiftspfarrkirche und Tillyakapelle. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums wollen wir ihn ein wenig aus der Vergessenheit holen.
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