Altöttinger Liebfrauenbote

In Spaniens abtrünniger Region Katalonien – Wanderung von der Küste zum Bergkloster Rodes

Trügerische Stille an der "Wilden Küste"

Gnadenlos zieht sich der Pfad bergan. Steinig, staubig, steil. Schmetterlinge tanzen. Eine Nachtigall tiriliert. Es duftet nach Lavendel. Überall wachsen Zistrosen, Baumheide, Ginster, Feigenkakteen, Wacholder. Entlang der Wanderroute vom Meer hinauf zum Bergkloster Sant Pere de Rodes hat die mediterrane Natur ihr Füllhorn ausgeschüttet. Stille und Friedensstimmung hängen über dem Hinterland der Costa Brava, der "Wilden Küste", doch ist das vielleicht trügerisch? Schließlich befinden wir uns hier in Spaniens aufrührerischer Region Katalonien. Durch Planspiele um die Unabhängigkeit hat sich Katalonien selbst in Misskredit gebracht. Dazu Massendemonstrationen, Justizpossen, eine dubiose Volksabstimmung. Weder hier in ländlichen Gegenden noch in Kleinstädten wie Figueres schlägt Besuchern eine feindselige, aufgeheizte Stimmung entgegen. Doch unterschwellig brodelt ein schwer zu definierendes "Etwas".
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333. Oberpfälzer Fußwallfahrt mit 1.400 Teilnehmern

Weg des Vertrauens

Am 15. Mai, dem Dienstag vor dem Pfingstfest, war es wieder so weit: Die Ankunft der großen Oberpfälzer Fußwallfahrt am Gnadenort Unserer Lieben Frau war quasi der Auftakt für den "Pfingststurm" am folgenden Wochenende, als viele tausend Fußwallfahrer nach Altötting kamen. Zum 333. Mal erreichten die Oberpfälzer Fußpilger – aufgeteilt in vier Gruppen aus Hemau, Beilngries, Günching und Daßwang – ihr Ziel.
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