Altöttinger Liebfrauenbote

Adventskranzweihe und feierliche Eröffnung des Altöttinger Christkindlmarktes – Impressionen

"Sternenregen" statt Glatteis

Der 49. Altöttinger Christkindlmarkt ist am 30. November feierlich eröffnet worden. Dieser lockt auch heuer zahlreiche Besucher auf den Kapellplatz. – Hier ein Kurzbericht von der Eröffnung und einige Impressionen ...

Am Ende der Christkindlmarkt-Eröffnung prasselte ein Sternenregen auf den Nikolaus und die Besucherschar hernieder.
Am Ende der Christkindlmarkt-Eröffnung prasselte ein Sternenregen auf den Nikolaus und die Besucherschar hernieder.
Vroni und Andreas erhielten wie alle mitwirkenden Kinder und Jugendlichen ein Lebkuchenherzerl als Dank überreicht.
Vroni und Andreas erhielten wie alle mitwirkenden Kinder und Jugendlichen ein Lebkuchenherzerl als Dank überreicht.

Eigentlich war für Freitag, 30. November, "Regen und Glatteis" angesagt – in anderen Regionen Bayerns, hatten sich Straßen tatsächlich in spiegelglatte Rutschbahnen verwandelt – keine erfreuliche "Aussicht" für eine Christkindlmarkt-Eröffnung. Doch die Gnadenmutter von Altötting hat wohl besonders intensive Fürsprache bei ihrem göttlichen Sohn eingelegt, nicht nur für die Wallfahrtsstadt, sondern wohlweislich auch, weil sich über 500 Pilger aus der Diözese Würzburg mit dem Zug zum Gnadenort begaben (wir berichten in der kommenden Ausgabe). Vielleicht wurde während der Fahrt auch um gutes Pilgerwetter gebetet. Jedenfalls blieb Altötting vom Glatteis Gott sei Dank verschont.

"Staade Zeit – Gnadenzeit"

Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl segnet die von den Gläubigen mitgebrachten Adventskränze, assistiert von Stiftsmesner Thomas Kowatschewitsch.
Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl segnet die von den Gläubigen mitgebrachten Adventskränze, assistiert von Stiftsmesner Thomas Kowatschewitsch.

Eine Andacht und die traditionelle Adventskranzweihe in der Stiftspfarrkirche, musikalisch gestaltet mit adventlichen Weisen von einer Musikgruppe der Berufsfachschule, stimmten auf die "staade Zeit" in Altötting besinnlich ein. Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl nannte den Advent eine "Gnadenzeit", die man in drei Zeitdimensionen einteilen könne: in die Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Dabei wurde deutlich, dass wir stets wachsam sein müssen für die "Ankunft des Herrn" und gegenwärtig die Möglichkeit zur Umkehr nutzen sollten.

Nikolaus und Engerl

Der Nikolaus mit seinen "Engerln" am Rathausfenster ...
Der Nikolaus mit seinen "Engerln" am Rathausfenster ...
... und auf dem Karussel.
... und auf dem Karussel.

Trotz Nieselregens hatten sich anschließend zahlreiche Altöttinger und Pilger vor dem Altöttinger Rathaus eingefunden, um nach musikalischen Darbietungen, Ansprachen durch die Vorsitzende des Wirtschaftsverbands, Christine Burghart und Bürgermeister Herbert Hofauer, einem vorgetragenen Gedicht der Trachtlerjugend den sehnsüchtig erwarteten Nikolaus mit seiner Engelsschar am Fenster des Rathauses zu erspähen. Nach feierlichem Glockengeläut wurde der traditionelle "Sternenregen" gezündet, der allen Anwesenden im Gegensatz zum Glatteisregen herzlich willkommen war. Somit war der Altöttinger Christkindlmarkt offiziell eröffnet, wie Hans Baumgartner vom Wirtschaftsverband froh verkündete.

Text und Fotos: Roswitha Dorfner

Impressionen

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