Altöttinger Liebfrauenbote

Über 300 Ungarn pilgern nach Altötting und erneuern Marienweihe

Als Christen "treffen wir uns"

Dass Ungarn rund um den Gedenktag an die "Magna Domina Hungarorum - Große Frau Ungarns" am 8. Oktober die Weihe ihres Landes an die Gottesmutter erneuern, ist keine Überraschung im Land des hl. Stephan I. (969-1038); dass ungarische Pilger diese Weihe nicht nur in ihrem Land, sondern auch im "Herzen Bayerns" erneuern, hingegen "ist neu", wie Weihbischof Ferenc Cserháti am 21. Oktober beim Empfang im Altöttinger Rathaus erklärte. Der Weihbischof aus dem Erzbistum Esztergom-Budapest und Beauftragter der ungarischen Bischofskonferenz für die Seelsorge der im Ausland lebenden Ungarn war mit über 300 Pilgern in den Wallfahrtsort gekommen und zelebrierte auch einen Gottesdienst in der St. Anna-Basilika.
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Der junge Tintoretto wird in Köln als Malergenie gefeiert

Packende Visionen des Heiligen

Als habe ihn jemand gerufen, wendet Jacopo Tintoretto auf seinem um 1547 geschaffenen Selbstporträt den Kopf zur rechten Schulter. Aus großen Augen scheint er uns prüfend zu betrachten. Der Maler mit den braunen Locken und dem struppigen Vollbart war damals Ende 20. Die Kunstwissenschaftler vermuten, dass der Venezianer 1518 oder 1519 geboren wurde. Roland Krischel tendiert zu 1518. Er ist der Kurator der Tintorettos Frühwerk gewidmeten Ausstellung. Sie feiert im Kölner Wallraf-Richartz-Museum den 500. Geburtstag des berühmten Künstlers. Zu Tintorettos Gemälden gesellen sich einige Werke seiner Vorbilder und Konkurrenten, darunter Andrea Schiavone und Paris Bordone.
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In Badenweiler mahnen seltene Wandmalereien an die Vergänglichkeit

"Was ihr seid, das waren wir ..."

Große Touristenattraktionen sind sie nicht, die Wandmalereien in der evangelischen Pauluskirche Badenweilers. Kunst- und kulturgeschichtlich aber rangieren sie ganz weit oben: die Darstellungen der drei Toten neben den drei Lebenden. Unter Fachleuten gelten sie als eine der ersten visuellen Interpretationen einer Legende, die schon im Mittelalter die Menschen faszinierte und in den Totentanzdarstellungen schließlich Millionen beeindruckte.
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