Altöttinger Liebfrauenbote

Bayern feiert 100 Jahre Patrona Bavariae in München

Zeugen der Hoffnung sein

"Es gibt keinen Weg der Kirche ohne die Muttergottes – wir werden Maria als Begleiterin haben, die uns auf den Weg zu Christus hinweist", erklärte Kardinal Reinhard Marx in seiner Predigt auf dem Münchner Marienplatz am 13. Mai, kurz bevor er an der Mariensäule das Land Bayern an die Gottesmutter weihte. Mit einem großen Fest, an dem über 10.000 Menschen teilnahmen, endete ein insgesamt siebenjähriger Glaubens- und Gebetsweg zu Ehren der Patrona Bavariae, deren Festtag vor 100 Jahren eingeführt wurde. Begonnen hatte der Weg am 7. Mai 2011 in Altötting – und auch aus der Region um den Wallfahrtsort kamen u.a. mit der Marianischen Männerkongregation (MC) viele Gläubige in die bayerische Landeshauptstadt. Abgeschlossen ist der Glaubensweg freilich nicht: "Die Wallfahrt zur Gottesmutter Maria geht immer weiter", versicherte Kardinal Marx.
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Die Kapuziner wollen ihre Kräfte in Altötting stärker bündeln – Schließung von St. Magdalena geplant

"Dieser Ort ist uns wichtig"

Auf dem jüngsten Provinzkapitel im Juni vergangenen Jahres haben die Kapuziner weitreichende Beschlüsse zur Zukunft des Ordens in Deutschland gefasst. Weil die Gemeinschaft immer älter wird und Berufungen nicht ausreichender Zahl erfolgen müssen die Kräfte gebündelt werden. Das bedeutet unter anderem auch die Schließung ganzer Klosterstandorte. Altötting jedoch soll jedoch in jedem Fall erhalten bleiben als spirituelles Zentrum und Heimat des hl. Br. Konrad.
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Umfassender Umbau der Klosterkirche St. Konrad bis zum Br.-Konrad-Jubiläum 2018

"Nur überstreichen ist zu wenig"

"Unbefriedigend war vor allem die ganze liturgische Lösung", bringt Kapuzinerpater Br. Norbert Schlenker den Hauptgrund für die bevorstehende Umgestaltung der Klosterkirche St. Konrad auf den Punkt. Ein weiterer kaum weniger wichtiger sei die bessere Zugänglichkeit des Schreins des hl. Bruder Konrad, vor allem auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer gewesen. Mit Blick auf das Bruder-Konrad-Jubiläum 2018 habe man sich dann für die große Lösung – Umgestaltung und umfassende Renovierung – entschieden, ergänzt Provinzial Br. Marinus Parzinger: "Nur überstreichen ist uns zu wenig."
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