Altöttinger Liebfrauenbote

P. Norbert Schlenker: Renovierung der St. Konradkirche "nach wie vor optimal im Zeitrahmen"

Voran ins Jubiläumsjahr

Sein 200. Geburtstag wird am 21. April 2018 begangen, die große Feier für den heiligen Bruder Konrad von Parzham ist schon fest geplant – doch "seine" Kirche St. Konrad in Altötting ist noch im Umbau. Kein Grund zur Sorge, die Arbeiten, die Mitte Juni dieses Jahres begannen, schreiten sehr gut voran: "Wir sind nach wie vor optimal im Zeitrahmen", stellte Guardian Kapuzinerpater Norbert Schlenker bei einer Baustellenbegehung am 6. Dezember fest.

Blick auf die Baustelle in der St. Konradkirche.
Blick auf die Baustelle in der St. Konradkirche.
Bauleiter Manfred Schwaiger (l.), Kapuzinerpater Br. Georg Greimel (2.v.l.) und Guardian P. Norbert Schlenker (r.) stehen mit Kirchenmalern und Zimmerern vor der Moroder-Kreuzigungsgruppe.
Bauleiter Manfred Schwaiger (l.), Kapuzinerpater Br. Georg Greimel (2.v.l.) und Guardian P. Norbert Schlenker (r.) stehen mit Kirchenmalern und Zimmerern vor der Moroder-Kreuzigungsgruppe.

Gerade hat der Passauer Diözesanbischof Stefan Oster das Bruder Konrad-Jubiläumsjahr 2018 ausgerufen, bereits zuvor drehte sich auch bei der Altöttinger Pilgerleitertagung alles um das geplante Jahr für den heiligen Pfortenbruder. Auch die Termine im Jubiläumsjahr wurden bereits bekanntgegeben, ein Höhepunkt wird im Rahmen des Br. Konradfestes am 21. und 22. April 2018 u.a. die Wiedereröffnung der frisch renovierten St. Konradkirche mit Altarweihe durch Bischof Oster sein.

Die liturgische Einrichtung mit neuem Ambo, Altar und Tabernakel ist derzeit noch beim Laufener Künstler Friedrich Koller – laut P. Norbert Schlenker stattete die Arbeitsgemeinschaft zur Renovierung der Kirche diesem erst kürzlich einen Besuch ab und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Fortgang der Arbeiten. In der Kirche selbst ist mittlerweile das Gerüst abgebaut, die frisch gereinigten und restaurierten Fenster wieder eingesetzt, die Wände gesäubert und vier Mal gekalkt, die Decke sogar fünf Mal. Zurück in der Kirche ist die rund 800 kg schwere Kreuzigungsgruppe aus Eichenholz von Siegfried Moroder, die nach ihrer Restaurierung zwischenzeitlich in einer Garage des St. Magdalenaklosters untergebracht war – jedoch ist sie nun an einem neuen Platz im Kirchenschiff über dem seitlichen Portal zum Klostergang. An deren ursprünglichen Platz an der Stirnseite des Chorraums wird ein Relief mit dem Motiv des himmlischen Jerusalems angebracht werden. Doch so weit sind die Arbeiten noch nicht fortgeschritten. Zunächst einmal steht die Wiederverlegung der alten, teils ausgebesserten Solnhofener Bodenplatten an, wie Bauleiter Manfred Schwaiger informierte. Mit dem Einbau der liturgischen Einrichtung rechnet er im März 2018.

Laut P. Norbert und Kapuzinerpater Br. Georg Greimel wird die Renovierung rund eineinhalb bis maximal zwei Millionen Euro kosten. Bislang seien 92.500 Euro an Spendengeldern eingegangen, mit Zuschüssen u.a. vom Bistum Passau, dessen dritter Bistumspatron Br. Konrad ist, rechnen sie im kommenden Jahr. Auch Patenschaften für einzelne Objekte sind noch zu vergeben, eine Schautafel dazu befindet sich im Gang des St. Konradklosters. Die Patenschaft für den neuen Schrein des hl. Br. Konrad etwa hat bereits die Marianische Männerkongregation Altötting (MC) übernommen, wie MC-Präses Br. Georg berichtete – immerhin war auch der heilige Br. Konrad Sodale der MC und ist Mit-Patron der großen Glaubensgemeinschaft.

Text: Michael Glaß, Fotos: Roswitha Dorfner

 

Broschüre des Bistums Passau mit den Terminen zum Bruder Konrad-Jahr 2018 als PDF-Datei zum Download

Impressionen

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Auch die Kreuzigungsgruppe mit den heiligen Antonius und Franziskus, die sich außen an der Br. Konradkirche befindet, wurde bereits renoviert.
Auch die Kreuzigungsgruppe mit den heiligen Antonius und Franziskus, die sich außen an der Br. Konradkirche befindet, wurde bereits renoviert.
Die Kirchenfenster wurden bereits renoviert, gereinigt und wieder eingesetzt.
Die Kirchenfenster wurden bereits renoviert, gereinigt und wieder eingesetzt.
Blick auf die Br. Konradkirche.
Blick auf die Br. Konradkirche.