Altöttinger Liebfrauenbote

"Christusfest" mit P. Karl Wallner und Pfarrer Bernhard Hesse

"Lasst Euch auf Christus ein"

Unter dem Motto "Ich steh vor deiner Tür und klopfe an" (Offb 3,20) stand das Christkönigswochenende 25./26. November, zu dem als Hauptverantwortliche Maria und Manfred Benkert für die Altöttinger Anbetungskapelle und für das "Christusfest 2017" eingeladen hatten. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus am Christkönigsabend beim Lobpreis und anschließenden feierlichen Vorabendgottesdienst mit P. Karl Wallner, OCist, Nationalrektor von Missio Österreich und Rektor der Phil-Theolog. Hochschule Papst Benedikt XVI.

Hauptzelebrant P. Karl Wallner neben einer Abbildung des Gnadenbildes vom Barmherzigen Jesus nach Faustyna Kowalska.
Hauptzelebrant P. Karl Wallner neben einer Abbildung des Gnadenbildes vom Barmherzigen Jesus nach Faustyna Kowalska.

Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus bei der Eucharistischen Anbetung stellte Hauptzelebrant P. Karl in den Mittelpunkt seiner Predigt und erzählte aus seinem Leben: "Ich bin mit 18 Jahren aus eigener Überzeugung ins Kloster eingetreten und habe von einem Freund ein Herz Jesu-Bild geschenkt bekommen." Auf der Rückseite sei das Bibelzitat (Mt 11, 28-30) zu lesen: "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid ... ich werde Euch Ruhe verschaffen". P. Karl Wallner empfahl jedem, solch ein Herz-Jesu-Bild in seiner Wohnung aufzuhängen. Der Blick in Jesu Augen würde Sehnsucht wecken, "sein Königtum – das nach Jesu Worten "nicht von dieser Welt ist" – beginne zu wirken an Jesu Seite. Der Aufruf von P. Karl Wallner: "Lasst Euch auf Christus ein, da geschieht etwas Wunderbares, wenn man es bewusst macht."

"Wir brauchen Jesu persönliche Nähe"

Pfarrer Bernhard Hesse (r.) mit Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl bei der Feier der Eucharistie.
Pfarrer Bernhard Hesse (r.) mit Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl bei der Feier der Eucharistie.
Blick auf Gottesdienstteilnehmer und "Beter der Anbetungskapelle", rechts Manfred und Maria Benkert.
Blick auf Gottesdienstteilnehmer und "Beter der Anbetungskapelle", in der Mitte Maria und Manfred Benkert.

Der Abend wurde fortgesetzt mit musikalisch gestalteter, eucharistischer Anbetung, mit Glaubensimpuls, -zeugnis und Einzelreliquiensegen.

Pfarrer Bernhard Hesse aus Kempten, bekannt durch Radio Horeb, der am Christkönigssonntag, 26. November, bei allen Gottesdiensten in der Stiftspfarrkirche über den "großen Schatz der eucharistischen Anbetung" predigte und den Gläubigen "ans Herz legte", dankte insbesondere Papst Benedikt XVI., der bei seinem Pastoralbesuch am 11. September 2006 in Altötting als erster Beter die Anbetungskapelle feierlich eröffnet hatte. "Aber", so Pfr. Hesse, nicht Papst, Bischof oder Priester seien die "Kirchenchefs", "sondern Christus selber ist der König und lädt uns ein, als Seine Königkinder zu ihm zu kommen und bei ihm zu bleiben".

Pfarrer Hesse betonte: "Wir brauchen Jesu persönliche Nähe", und deshalb sei ein normaler Messbesuch mit Eucharistie zu kurz, um Seine Gegenwart auf uns wirken zu lassen. Er empfahl Gebet und Schweigen, um den inneren Frieden und das Heil zu spüren. Pfr. Hesse warb während der Gottesdienste auch um mehr Beter in der Altöttinger Anbetungskapelle, denn Jesus sage: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."

Text und Fotos: Roswitha Dorfner

Impressionen

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