Altöttinger Liebfrauenbote

Santo Toribio de Liébana: Beginn des Heiligen Jahres am 23. April

Besondere Kreuzreliquie in barocker Kapelle

Es ist eine kühle, raue Gegend, in der sich das Kloster Santo Toribio de Liébana aus dem Grün der umliegenden Bergwelt abhebt. Liébana heißt dieser Landstrich in Nordspanien, der im Gebiet der Picos de Europa liegt, eines bis zu 2.648 Meter hohen Gebirgsstocks. Früher herrschte komplette Abgeschiedenheit, heute lässt sich alles leicht über Straßen vom Atlantiksaum her erreichen. Alternativ verläuft aus dem Norden ein traditioneller Pilgerweg, der "Camino Lebaniego", der in jüngster Zeit stark propagiert wird. Knapp 72 Wegkilometer sind es vom Küstenstädtchen San Vicente de la Barquera bis zum Ziel, dem einstigen Benediktinerkloster Santo Toribio de Liébana. Und das trumpft mit einer weltweiten Besonderheit auf, die Wallfahrer seit dem Frühmittelalter anlockt und für Papst Julius II. im Jahre 1512 den Ausschlag gab, Santo Toribio de Liébana das Privileg eines "Heiliges Jahres" zuzugestehen: ein Fragment des legendären Christuskreuzes. Dabei soll es sich gar um das "größte erhaltene Stück des Christuskreuzes" handeln, wie lokale Quellen untermauern.
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Niklaus von Flüe und das Betrachtungsbild in seiner Klause

Das Buch eines Heiligen

Das Betrachtungsbild des Schweizer Nationalheiligen Niklaus von Flüe ist ein großartiges Zeugnis christlich abendländischer Meditationspraxis. Entstanden gegen 1470 am Oberrhein, ist es heute im Besitz der Pfarrei Sachseln im Schweizer Kanton Obwalden.
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