Altöttinger Liebfrauenbote

Dankwallfahrt von Corneliu/Rumänien zur Gnadenmutter von Altötting

Eine neue Kirche für Fantana

"Die Gottesmutter hat uns zusammengeführt, die Gnadenmutter wird sicher Fürsprecherin sein, für die Fertigstellung der Kirche 'St. Dimitru' in Fantana Blanarului", betonte Pfr. Peter König aus Straubing. Dieser feierte mit dem Orthodoxen Bischof Corneliu aus Moldova/Bistum Husi und Pfarrer Jörg Fleischer aus dem Pfarrverband Rotthalmünster am Freitag, 22. Januar, einen Dankgottesdienst bei der Gnadenmutter von Altötting, musikalisch gestaltet von Organist Florian Kölbl.

Gemeinsam mit Bischof Corneliu vor der Gnadenkapelle: Pfarrer Peter König, Pfarrer Jörg Fleischer, Rotthalmünster und Organist Florian Kölbl, Initiator zum Wiederaufbau der abgebrannten Kirche in Rumänien.
Gemeinsam mit Bischof Corneliu (3.v.l.) vor der Gnadenkapelle (u.a.): Pfarrer Peter König (4.v.r), Pfarrer Jörg Fleischer, Rotthalmünster (2.v.l.) und Organist Florian Kölbl, Initiator zum Wiederaufbau der abgebrannten Kirche in Rumänien (M.).

Im rumänischen Dorf Fantana Blanarului wurde die Kirche "St. Dimitru" letztes Jahr im März durch einen Brand zerstört. Die Verzweiflung sei groß gewesen, die armen Leute im Dorf hätten "ihren letzten kirchlich-sozialen Mittelpunkt" verloren, so Pfr. König. Er dankte vor allem dem Organisten Florian Kölbl für dessen großartiges Engagement. Durch die freundschaftliche Verbundenheit zu Catalin Lupu, einem Bürger des Dorfes, der in Bad Füssing arbeitet, war es Kölbl ein großes Anliegen, den verzweifelten Dorfbewohnern zu helfen. Zusammen mit einem Helferkreis aus dem Rottal wurde das kleine "Wunder" wahr: mit der Grundsteinlegung im Oktober 2015 durch Bischof Corneliu konnte der Wiederaufbau der Kirche begonnen werden – ganz in Handarbeit. Inzwischen ist der Rohbau der Kirche mit Dach und Fenstern fertig. In wenigen Tagen werde das Turmkreuz, angefertigt in Pocking, überführt, berichtete Pfr. König. Ikonostase und Türen würden von einer Pockinger Schreinerei zum Selbstkostenpreis angefertigt. Inzwischen seien 24.000 € "verbaut", für die Fertigstellung des Kirchenbaus würden noch etwa 10.000 € benötigt.

Text und Foto: Roswitha Dorfner

Nähere Informationen, auch zu Spendenmöglichkeiten: Florian Kölbl, Tel. 0171 9074585, E-Mail: floriankoelbl@web.de