Altöttinger Liebfrauenbote

Rekrutenmangel bedroht im Lötschental einen der interessantesten Schweizer Dreikönigsbräuche

Unterwegs mit der "Königin der Nacht"

"Eh la la la la", die Freudenrufe der Gaukler sind nicht zu überhören. "Goigglär" nennen die Einheimischen die kostümierten Burschen mit den geschwärzten Gesichtern. Zwei "Verrückte", die ein schwarzes Pferdchen durch eine weiße Wüste dirigieren. Zu Mauern getürmt liegt der Schnee, deckt Eis die schmalen Pfade Kippels, dem ältesten Dorf im Schweizer Lötschental. "Attention, Attention", wie auf dem Basar preisen die Gaukler ihr Pferdchen, in dem ein dritter Bursche mit kostbarer Krone steckt. "Chinigrossli" nennen es die Menschen deshalb hier, Königsross.
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Zwischen Weihrauchfieber und Schneeballschlacht – unterwegs mit den Sternsingern

"Gestatten, Melchior"

70 Sternsinger machten sich im Januar 2015 in der Gemeinde St. Nikolaus in Murnau am Staffelsee auf den Weg, um den Menschen den Segen zu bringen. Im Ortsteil Weindorf haben Anandi, Magdalena, Kiran und Jonathan die Gemeindemitglieder mit ihrem Besuch erfreut. Die vier Mädchen und Jungen gehören zu den 330.000 Sternsingern, die zum Jahresbeginn in über 10.000 Pfarrgemeinden überall in Deutschland bei der Aktion Dreikönigssingen mit dabei waren. Begleitet wurden sie bundesweit von rund 90.000 Jugendlichen und Erwachsenen.
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