Altöttinger Liebfrauenbote

Vor 500 Jahren wurde das Reinheitsgebot für Bier erlassen – Eine Rundreise zu Klosterbrauereien und Ausstellungen

Brauen mit himmlischem Beistand

Am Georgstag des Jahres 1516 gab es in Ingolstadt ein Ereignis, das Biertrinker noch immer zu schätzen wissen. Die gemeinsam regierenden Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. erließen in Übereinkunft mit Vertretern der Kirche und des Adels sowie Abgesandten der Märkte und Städte die Bayerische Landesordnung. In ihr findet sich ein Passus, der für untergäriges Bier die Urformel des heute geltenden "Vorläufigen Biergesetzes" enthält: "Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gerste, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen." Grund genug für eine kleine Rundreise zu Klosterbrauereien und Ausstellungen.
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Geistliches zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes

Die Bibel und das Bier

In Bayern bildet seit jeher Kirche und Wirtshaus eine gesellschaftlich relevante Einheit. Nach dem sonntäglichen Messbesuch gehört der anschließende Stammtisch mit ein, zwei Maß Bier traditionsgemäß dazu. Im Gedenkjahr des 500. Geburtstages des "Bayerischen Reinheitsgebotes" stellte sich Regensburgs Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak die Frage: "Kommt Bier eigentlich in der Bibel vor?"
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Mosaike aus der Wallfahrt

Der erste große "Wallfahrts-Sturm" kam mit der Passauer Jugendwallfahrt, der nächste wird erwartet, wenn am Pfingstwochenende (14-16. Mai) u.a. die Regensburger Fußwallfahrt und die Legio Mariae in Altötting eintreffen werden. Dazwischen werden am 1. Mai Kardinal Raimundo Damasceno aus Aparecida (Brasilien) und Bischof Stefan Oster das Wallfahrtsjahr offiziell eröffnen. Kurzum: Die Saison erreicht ihren Höhepunkt, und dazu tragen auch die vielen kleineren Pilgergruppen bei, die jedes Jahr nach Altötting kommen – eine kleine Auswahl der vergangenen Woche:
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