Altöttinger Liebfrauenbote

Pilgerritt nach Altötting

Hoch zu Roß

Sie ist jedes Jahr ein kleines Highlight, die Reiterwallfahrt aus Peiting und Poing. Zum elften Mal sind die Pilger Ende August auf ihren edlen Tieren im Wallfahrtsort angekommen.

Es war erneut ein erhebender Anblick: 13 Reiter zogen am 23. August über den Kapellplatz - hoch zu Roß auf sehr edlen Tieren wie Araber, Achal-Tekkiner, Süddeutschen Kaltblütern, Warmblütern und Braunen. An der Spitze ritten Wallfahrtsleiter Georg Kirchbichler auf seinem weißen Araber "Azar" und Franz Bosch – mit dem Pilgerkreuz in Händen – auf Achal-Tekkiner "Dzuzi". Dass auch der 11. Pilgerritt aus Peiting/Poing nach Altötting – die Reiter waren insgesamt drei Tage unterwegs – für alle Wallfahrtsteilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde, war neben der bewährten Organisation Kirchbichlers und dem religiösen Part, den wieder Franz Bosch mit "Gedanken zum Tag" vor jedem morgendlichen Abritt übernahm, auch dem idealen Pilgerwetter zuzuschreiben.

Der stellvertretende Wallfahrtsrektor P. Norbert Schlenker begrüßte die Reiter vor der Gnadenkapelle und erklärte: Jesus lade uns ein, mit den Augen des Herzens zu sehen. Nach Anrufung der Schutzheiligen und Tierpatrone um Schutz vor Seuchen und Krankheit wurden abschließend Roß und Reiter gesegnet.

Nach einer "Ehrenrunde" um die Gnadenkapelle ging's hinunter zu Konrad Anzenbergers Bauernhof mit angrenzender Wiese zur verdienten Rast und Mittagspause.

Text und Fotos: Roswitha Dorfner