Altöttinger Liebfrauenbote

Gnadenbildverehrung und Aschenkreuz-Spendung in St. Magdalena Altötting

Der Gnadenmutter ganz nah

Auch heuer nutzten am Aschermittwoch (18. Februar) viele Gläubige aus Nah und Fern die Gelegenheit, einmal der Gnadenmutter von Altötting ganz nah zu sein.

Zur traditionellen Gnadenbild-Verehrung übertrug der Administrator der Heiligen Kapelle, Stadtpfarrer und Stiftspropst Prälat Günther Mandl, das Gnadenbild Unserer Lieben Frau im blau-violetten Brokat Fastenkleid in die St. Magdalena-Kirche. Von 13.30 Uhr bis 16 Uhr hatten die Gläubigen neben der Verehrung auch die Möglichkeit, religiöse oder für sie bedeutungsvolle Gegenstände (wie z. B. Fotos der Daheimgebliebenen) am Gnadenbild berühren zu lassen.

Auch viele Familien mit Kindern brachten ihre Anliegen persönlich zur Gnadenmutter und durften dabei das "Gnadenröckl" der Gottesmutter berühren. Reliquienfasser und Konservator Reinhard Zehentner überreichte den Altöttingern und Pilgern ein sogenanntes "Gnadenbrieferl" (mit einem in einem kleinen Kuvert eingelegten, am Gnadenbild berührten Stoffteil) oder Schleierbildchen.

Die Stiftskanoniker spendeten an diesem Tag auch das Aschenkreuz – mit den mahnenden Worten zur Erinnerung: "Gedenke o Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst!"

Text und Fotos: Roswitha Dorfner