Altöttinger Liebfrauenbote

Pamplonas Fiesta erinnert an einen Märtyrer

"Gora San Fermin"

Es ist die Hölle. Im Rücken eine Horde wilder Kampfstiere, jeder fast 600 Kilo schwer – mit spitzen Hörnern, die den Tod bedeuten. Rechts und links versperren dicke Bretter jeden Ausweg. Es bleibt nur die Flucht nach vorn, der Sprint über rutschige Pflaster, verstopft von Menschen, die gestolpert sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Gegen die rasenden Bullen im Nacken, die immer dichter aufrücken. So wie jedes Jahr beim Encierro, dem Lauf der Stiere in Pamplona. Ernest Hemingway hat ihn weltweit populär gemacht und im Roman Fiesta allen Stierkämpfern ein literarisches Denkmal gesetzt. Heute ist die Stierhatz sehr umstritten – und doch ist sie noch immer das Herzstück der Sanfermines, der Feiern zu Ehren des Schutzpatrons Navarras, Spaniens baskischem Nordosten. Genau 204 Stunden dauert das Fest, Jubel und Trubel rund um die Uhr.
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Papst Franziskus kritisiert beim 2. Welttreffen der Volksbewegungen in Bolivien das Wirtschaftssystem scharf

Verstoß "gegen den Plan Jesu"

Ein ungerechtes Wirtschaftssystem, Armut, Umweltzerstörung – beim II. Welttreffen der Volksbewegungen (ein erstes Treffen sozialer Basisorganisationen fand im Oktober im Vatikan statt) in Boliviens größter und wohlhabendster Stadt Santa Cruz della Sierra hat Papst Franziskus eine Ansprache gehalten, die auch politisch noch für viel Wirbel sorgen dürfte.
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56. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben nach Altötting

Gott will Einheit

Unter dem Wallfahrtsmotto "Reich werden an Hoffnung in der Kraft des Hl. Geistes" (Röm 15,13 b) hatten die Verantwortlichen des St. Gerhardswerks zur 56. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben am 11./12. Juli nach Altötting eingeladen. 1.500 donauschwäbische Pilger waren gekommen um das Vermächtnis aus dem Jahr 1945 von P. Wendelin Gruber an die Gottesmutter Maria einzulösen – im Falle der Hilfe und Errettung aus dem Vernichtungslager Gakowa alljährlich eine Wallfahrt zu machen.
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