Altöttinger Liebfrauenbote

Die Tradition der Totenbretter lebt ein Ort des Rupertiwinkels noch heute

Beim Anblick ein Andenken

Hell und frisch leuchtet das Holz der Bretter auf der Anhöhe gegen den tiefblauen Himmel an, die Bank unter der Eiche, daneben das große Wegkreuz laden zum Verweilen ein. Verstorbene, die im nahegelegenen Teisendorf gelebt haben, sind darauf mit ihrem Namen verewigt. Fährt man auf den Ort mit seinen rund 1.500 Einwohnern zu, kommt man unweigerlich mitten in den Fluren an weiteren Standorten solcher Bretter vorbei. Grau, verwittert und kaum mehr lesbar stehen sie in kleinen Gruppen am Straßen- oder sichtbar an einem Feldrand, oft dabei ein Wegkreuz. Wer annimmt, an dieser Stelle habe sich ein schwerer Verkehrsunfall zugetragen, der irrt: Hier im Rupertiwinkel ist die Tradition der Totenbretter noch lebendig. Man gedenkt den Verstorbenen in besonderer Weise.
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Diaspora-Sonntag am 16. November: Eine Pfarrei setzt auf neue Wege hin zu den Menschen

Neuaufbruch statt Abbruch

Unter dem Leitwort "Keiner soll alleine glauben. Ihre Hilfe: Damit der Glaube reifen kann" will die katholische Kirche beim diesjährigen Diaspora-Sonntag am 16. November ein Zeichen gegen die Vereinsamung im Glauben setzen. An diesem Tag zeigen die katholischen Christen ihre Solidarität mit jenen Glaubensgeschwistern, die in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Zum Beispiel in Neumünster im Erzbistum Hamburg: Hier unterstützt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken eine Pfarrei, die auf neue Wege hin zu den Menschen setzt – mitgetragen von den Senioren.
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Interview mit Msgr. Georg Austen zum Motto des Diaspora-Sonntags

"Damit der Glaube reifen kann"

Der Generalsekretär des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken, Msgr. Georg Austen, spricht im Interview über die Herausforderungen der Katholiken in der Diaspora.
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