Altöttinger Liebfrauenbote

Legio Mariae mit 6-7.000 Pilgern in Altötting

"Mutter der Hoffnung"

Traditionell sind am Pfingstmontag, 20. Mai, die Pilger der Legio Mariae in Altötting eingezogen – mit zahlreichen Teilnehmern, sehr vielen, schwern Kreuzen und einer Menge Wetterglück...

Und tatsächlich, das Wetterglück blieb den Pilgern treu: "Blut und Wasser" hätten die Kapuziner geschwitzt, erzählte Wallfahrtskustos Br. Andreas Kaiser, als er die rund 6-7.000 Pilger der Legio Mariae im Kirchenzelt begrüßte. Dieses ist eigentlich nur für 1.000 Personen ausgelegt, die meisten Pilger nahmen daher im Klostergarten auf dem Rasen Platz oder am Vorplatz der St. Anna-Basilika, die derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist. Hätte die Wettervorhersage, die Regen angekündigt hatte, recht gehabt, es wäre ziemlich ungemütlich geworden für die vielen Wallfahrer, die zwei bis drei Tage lang unterwegs und zum größten Teil über 100 km marschiert waren – traditionell mit vielen großen Kreuzen, so viele wie keine andere Wallfahrt nach Altötting.

So blieben alle trocken und feierten Eucharistie mit Weihbischof Engelbert Siebler. Dieser erinnerte an Papst Franziskus, der erst kürzlich – am 13. Mai – sein Pontifikat der Jungfrau von Fatima weihen ließ. "Der Papst setzt also seine Hoffnung auf Maria", stellte Weihbischof Siebler fest. Auch das Messbuch nenne Maria ganz bewusst die "Mutter der Heiligen Hoffnung". "Ohne Maria wäre unser Glaube wie ein schönes Märchen. In Maria haben wir die feste Überzeugung, dass der Sohn Gottes uns erlöst hat." Mehr noch: Maria sei der Beweis, dass Menschen den Weg in den Himmel gehen können – der größte denkbare Wunsch eines jeden. "Jesus und Maria haben uns gezeigt, wie Leben geht, das zum Ziel im Himmel führt", betonte Weihbischof Siebler.

Text: Michael Glaß, Fotos: Roswitha Dorfner

Impressionen

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