Altöttinger Liebfrauenbote

Der ehemalige Altöttinger Kapelladministrator Prälat Alois Furtner:

Ein "Goldener" Jubilar

In aller Stille wollte er eigentlich feiern an seiner alten Wirkungsstätte. Prälat Alois Furtner, der langjährige Altöttinger Kapelladministrator (1992-2008) ist nun seit 50 Jahren Priester. Ein paar seiner alten Weggefährten kamen dann aber doch zur Dankmesse in die Gnadenkapelle und gratulierten herzlich.

Der langjährige „Hausmeister Unserer Lieben Frau“, Prälat Alois Furtner feierte an seiner alten Wirkungsstätte sein Goldenes Priesterjubiläum.
Der langjährige "Hausmeister Unserer Lieben Frau", Prälat Alois Furtner feierte an seiner alten Wirkungsstätte sein Goldenes Priesterjubiläum.

Bei einem Mariengedenktag, wie Mariae Heimsuchung am 2. Juli wird üblicherweise in der Gnadenkapelle für lebende und verstorbene Mitglieder des Marienwerks ein sogenanntes "Lobamt" gefeiert, wie Prälat Furtner erinnerte. "Heute fällt auf diesen Tag auch der 50. Gnadentag, da ich zum Priester geweiht wurde. Dies ist eine Fügung und ein großes Geschenk", sagte er. Er bedankte sich für alle Jahre "die ich erleben durfte, vor allem hier in Altötting".

Der ehemalige "Hausmeister Unserer Lieben Frau" und Marienwerks-Vorsitzende Prälat Alois Furtner ist als bescheidener Mann bekannt, der um seine Person nie viel Aufhebens machte. Dass dann doch so viele Weggefährten in die Gnadenkapelle gekommen waren – Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl, die Angestellten und Ehemaligen der Bischöflichen Kapelladminis-tration und des Altöttinger Marienwerks, Gerold und Gabriele Tandler, Fritz Obermaier, Albert Pollety sen. und Sr. Avita Bichlmaier wie auch Sr. Ruth Hausruckinger CJ, um nur einige zu nennen –, um "sein Goldenes Priesterjubiläum" mitzufeiern, freute ihn dann doch sehr.

Offen und kontaktfreudig

Die "Regensburger Fußwallfahrt" gratulierte: (v.l.) Pfr. Hannes Lorenz, Bernhard Meiler und Dionys Ringlstetter.
Die "Regensburger Fußwallfahrt" gratulierte: (v.l.) Pfr. Hannes Lorenz, Bernhard Meiler und Dionys Ringlstetter.

Geboren 1936 in Pörndorf "im Doppelpack" – Zwillingsschwester Annemarie lebt in Eggenfelden und war auch beim Dankgottesdienst zugegen – wurde Furtner mit 27 Jahren zum Priester geweiht. Er wirkte als Seminarpräfekt von St. Valentin in Passau, als Subregens im Priesterseminar St. Stephan und als Direktor von St. Maximilian und St. Valentin. Es war der kürzlich verstorbene, damalige Bischof Dr. Franz Xaver Eder, der ihn in der Nachfolge von DDr. Robert Bauer als Wallfahrtsrektor ins "Herz Bayerns" nach Altötting berief.

Die Gnadenkapelle und vor allem die vielen Pilger, die alljährlich den Wallfahrtsort besuchen, lagen Furtner in seiner Wirkungszeit als Kapelladministrator stets besonders am Herzen. Dank seiner offenen, kontaktfreudigen Art erreichte er schnell die Herzen der Menschen. An seinem "Jubeltag" reiste u.a. auch eine Delegation der Regensburger Fußwallfahrt an – Pilgerpfarrer Hannes Lorenz, Pilgerleiter Bernhard Meiler und Dionys Ringlstetter sangen die Fürbitten und überreichten Prälat Furtner einen großen Blumenstrauß in den Kirchenfarben gelb-weiß.

Ehre wem Ehre gebührt! Auch der Altöttinger Liebfrauenbote, der Prälat Furtner immer sehr am Herzen lag und liegt, wünscht ihm von Herzen Glück und den reichsten Segen Gottes auf die Fürsprache Unserer Lieben Frau!

Text: red, Fotos: Roswitha Dorfner