Altöttinger Liebfrauenbote

Am 27. Januar ist der Internationale Holocaust-Gedenktag – ein Besuch in Yad Vashem in Jerusalem

„Sagt ihm, dass ich“ (...)

Von „Unvorstellbarem“ ist oft die Rede, von der „Banalität des Bösen“ wurde schon geschrieben. Tatsächlich war der Holocaust einzigartig in seiner Totalität – ein Völkermord, der in der Geschichte ohne Beispiel ist. Aber Auschwitz war real und Hitler und seine engsten Vertrauten waren nicht verrückt, dumm, ungebildet oder banal; die Massenmörder waren Familienväter, Nachbarn und Vereinskameraden. Wenn die Welt am Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar einmal im Jahr an die mehr als sechs Millionen Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns erinnert, dann gilt es über „das Unsagbare“ so zu sprechen, dass sich auch noch die späteren Generationen daran erinnern können. Denn die Zeitzeugen werden bald alle gestorben sein und die Kinder werden vom Holocaust nur noch in Schulbüchern lesen. Doch wer sich auf die Geschichte des Holocaust und das Schicksal der Opfer einlässt, der fällt erst einmal in ein langes Schweigen – ein Besuch im „Neuen Museum für Holocaustgeschichte“ in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.
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Weltverfolgungsindex 2013: Hilfswerk Open Doors alarmiert über wachsende Christenverfolgung

„Wenn ihr verfolgt werdet...“

„Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.“ (Mt 5, 11-12) – Immer weniger Menschen auf dem alten Kontinent interessieren sich heute noch für die Lehre Jesu in der Bergpredigt und die allerwenigsten hierzulande sehen das Christentum als eine Opferreligion an. Dafür gibt es Gründe und die Kirche ist daran gewiss nicht unschuldig. Die Verfolgung religiöser Minderheiten jedenfalls ist eine der größten Herausforderungen unserer Tage und zunehmend werden nachweislich Christen zu Opfern. Jedes Jahr veröffentlicht das überkonfessionelle Hilfswerk Open Doors einen Weltverfolgungsindex (WVI) „Wo Christen am stärksten verfolgt werden“, zuletzt am 8. Januar. „Christen sind die größte Gruppe aller aus religiösen Gründen Verfolgten“, heißt es in dem Bericht. Vor allem in islamisch geprägten Ländern offenbart sich die Tragik der Christen: Sie werden als Stellvertreter der westlichen Invasionsmächte gesehen, während sie der Westen selbst kaum wahrnimmt.
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Einkehrtage der Marianischen Männerkongregation Altötting

„Ich glaube – wir glauben“

Die katholische Kirche feiert ein „Jahr des Glaubens“ und für die Marianische Männerkongregation Altötting (MC) ist das vom Papst ausgerufene Themenjahr Auftrag und Inspiration zugleich: Beim zweiten von insgesamt vier Einkehrtagen im Altöttinger Franziskushaus setzten sich rund 85 Teilnehmer mit dem Glaubensbekenntnis und dem Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) auseinander. „Ich glaube – wir glauben“ war ein Vortrag von MC-Präses P. Georg Greimel überschrieben.
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Das Kloster Maria Hilf in Cham mit dem Gnadenbild der „Immerwährenden Hilfe“

Ein „Bilderbuch Gottes“

Fast unübersehbar thronen die beiden Kirchtürme über der Silhouette der oberpfälzer Kreisstadt Cham. Maria Hilf, die Klosterkirche des gleichnamigen Redemptoristenklosters, prägt seit über 100 Jahren das Stadtbild. Der neuromanische Backsteinbau hat sogar Einzug in die deutsche Filmgeschichte gehalten. In Bernhard Wickys Antikriegsfilm „Die Brücke“, ist er immer wieder zu sehen.
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