Altöttinger Liebfrauenbote

Zehnter Jubiläums-Motorrad-Dankgottesdienst in Altötting: Über 1.300 Biker

„Ausfahrt“ zu Jesus nehmen

Er ist mittlerweile zu einer Institution geworden in Altötting: Der zehnte Motorrad-Dankgottesdienst auf dem Kapellplatz am 23. September zählte erneut einen Teilnehmerrekord.

1066 Biker ließen sich laut Veranstalter, dem Initiativkreis Junge Wallfahrt Altötting (IK), zum Abschluss segnen (siehe Titel). Insgesamt dürften es mehr als 1.300 Motorräder gewesen sein, die den ganzen Kapellplatz füllten. Dazu kamen noch viele weitere Gläubige zum Dankgottesdienst, bei dem Hauptzelebrant Kapuzinerpater Br. Andreas Kaiser daran erinnerte, auf der „Straße des Lebens“, die richtige „Ausfahrt“ zu Jesus nicht zu verpassen. Die „gute Atmosphäre, die diese hl. Messe immer prägt“, lobte Bürgermeister Herbert Hofauer in einem Grußwort.

Popmusik und nachdenkliche Worte

Hauptzelebrant Kapuzinerpater Br. Andreas Kaiser (r.) bei der Feier der Eucharistie.

Die gute Atmosphäre ist vor allem den vielen Teilnehmern zu verdanken, die nicht nur kommen, um ihre Maschinen zu präsentieren, sondern um friedlich Gottesdienst zu feiern – aus ganz Bayern reisten sie an, viele aus Österreich und einige sogar aus Polen. Die Musikgruppe „Jericho“ aus Pleiskirchen trug mit christlicher Popmusik ihren Anteil zur guten Stimmung bei, aber auch die Mitglieder des IK, die sich jedes Jahr aufs Neue eine ebenso lebensnahe wie nachdenkliche Gestaltung einfallen lassen. „Verpasste Ausfahrt“ war heuer das Motto der Wallfahrt. Nicht nur Biker verpassen auf der Autobahn manchmal die richtige Ausfahrt, jeder einzelne hat schon einmal Chancen und Möglichkeiten liegengelassen, wie Br. Andreas in seiner Predigt erinnerte: weil jemand sich treiben lasse und nur zufällige Chancen ergreife oder sich von Träumen nach dem großen Glück leiten lasse, anstatt auf kleine, naheliegende Dinge zu achten. Dabei gebe es „große deutliche Hinweisschilder“ auf das Wesentliche. „Eingefahrene Wege“ zu verlassen, die „Ausfahrt nehmen und sich auf Gott einzulassen“ riet Br. Andreas und verwies u.a. auf das Beispiel der Gottesmutter Maria, die ganz darauf vertraut habe, „dass Gott sie auf den richtigen Weg führt“. Br. Andreas appellierte: „Bleiben wir in Bewegung, halten wir Schritt mit Gott!“

Text: Michael Glaß
Fotos: Roswitha Dorfner

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Willkommen in Altötting!
Begrüßung.
Eucharistie.
Segen zum Abschluss.