Altöttinger Liebfrauenbote

Erntedankfest in Altötting

Pflicht zu danken

Segnung der Erntedankkörbchen
Prälat Günther Mandl segnet die Erntedankkörbchen.

Am Sonntag, 30. September hat die Pfarrei St. Philippus und Jakobus Altötting Erntedank gefeiert. Stadtpfarrer und Stiftspropst Prälat Günther Mandl appellierte beim Festgottesdienst in der Stiftspfarrkirche an die Gläubigen, gerade das Erntedank-Fest zum Anlass zu nehmen, zu hinterfragen, wem wir unser Leben, unser Wohlergehen letztendlich verdanken.

Löblich seien Fleiß und Können, „aber das allermeiste ist Gnade Gottes.“ Wir hätten allen Grund, Dank zu sagen: für eine gute Ernte, für Gesundheit, für Frieden in unserem Land. „Wir haben im Überfluss zu essen und dürfen dabei nicht das Teilen mit den Notleidenden in der Welt vergessen und diese an unserem Überfluss teilhaben lassen.“

Im Hinblick auf das Sonntags-Evangelium, der Heilung Jesu von zehn Aussätzingen, mahnte Prälat Mandl: Nur einer fand es notwendig, Jesus für die Heilung vom Aussatz zu danken. Ähnlich ergehe es der Kirche. Obwohl wir durch die Teilnahme an der hl. Messe, mit der Feier der hl. Eucharistie, eine Möglichkeit hätten, Gott zu danken, fänden es viele für nicht mehr nötig, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen.

Mit der festlichen Erntedankprozession um die Gnadenkapelle mit Monstranz und Erntekrone und den Fahnenabordnungen der kirchlichen Vereine und Verbände und dem abschließenden Eucharistischen Segen wurde der Erntedank abgeschlossen. Auch die Kinder zogen im Anschluss mit ihren Erntekörbchen zum Altar der Stiftspfarrkirche und feierten mit Stadtpfarrer und Stiftspropst Prälat Günther Mandl einen kindgerechten Familiengottesdienst. Dieser wurde musikalisch besonders festlich von den Altöttinger Kapellsingknaben und der Altöttinger Mädchenkantorei unter Leitung von Herbert Hager gestaltet.

Text und Fotos: Roswitha Dorfner

Bildergalerie

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Impressionen vom Erntedankfest.
Prälat Günther Mandl.
Eucharistische Prozession.
Impressionen.