Altöttinger Liebfrauenbote

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Wie Misereor und seine Partner im Amazonas-Dschungel "Felder des Überflusses" schaffen

Füllhorn der Zukunft

Die westliche Kolonialisierung hat versucht, angepasste Lebensweisen in Amazonien auszumerzen. Ein Misereor-Projekt stärkt die Widerstandskraft von Indigenen und Kleinbauern. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.
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59. Hallertauer Fußwallfahrt nach Altötting – Stabwechsel bei Pilgerpfarrer

In "Brautschuhen" zur Gnadenmutter

Der erste Oktober-Sonntag in Altötting ist stets verbunden mit der Ankunft der Hallertauer Fußpilger, die zugleich die Saison der großen Fußwallfahrten abschließen. Kurz nach dem Mittagsläuten zogen exakt 1.218 Wallfahrtsteilnehmer am 6. Oktober über den Kapellplatz zur St. Anna-Basilika, einbegleitet von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl. Der Weg führte an der Gnadenkapelle vorbei: hier hatte Diakon Thomas Zauner für die vorbeiziehenden Fußpilger die Gnadenbild-Kopie zur Verehrung aufgestellt.
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"Der Funke Gottes!" – Die Sammlung des Bamberger Diözesanmuseums im Dialog mit zeitgenössischer Kunst

Werke, die etwas wollen

Abends ist auf Bambergs Partymeile richtig was los. Wer jedoch zum Domhügel aufschaut, fühlt sich vom bunten Treiben losgelöst. Zwischen den Osttürmen des Domes leuchten und blinken weiße Neonbuchstaben. Zunächst ergeben sie das englische Wort "GOOD". Dann beginnt das zweite "O" zu flackern und bleibt schließlich aus, so dass da nun etwas lückenhaft das Wort "GOD" auf die Stadt strahlt. Das ergibt zusammen die Glaubensbotschaft "GOOD GOD – GUTER GOTT". Zugleich ist Via Lewandowskis zehn Meter breite Lichtinstallation Reklame für die Ausstellung "Der Funke Gottes!"
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17. Biker-Wallfahrt nach Altötting – Fast 2.000 Motorradfahrer feiern Dankgottesdienst auf dem Kapellplatz

Einander wirklich begegnen

Papst Franziskus wird nicht müde zu betonen, dass Evangelisierung vor allem auf Begegnung beruht: wer seinen Glauben bezeugen möchte, der muss auf Menschen zugehen, diesen ehrlich begegnen und sie "die Liebe Gottes spüren lassen", wie er erst am 21. Sep­tem­ber im Vati­kan gegen­über Teil­neh­mern eines Vati­kan-Kon­gres­ses über Neuevan­ge­li­sie­rung in Euro­pa und Län­dern des Wes­tens beton­te. Dass auch Biker für echte Begegnungen Vorbilder sein können, zeigte sich am 22. September beim mittlerweile 17. Dankgottesdienst der Motorradfahrer auf dem Altöttinger Kapellplatz, bei dem heuer fast 2.000 Biker gezählt wurden – ein neuer Rekord.
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Herbsthauptfest der Marianischen Männerkongregation mit Abt Wolfgang Maria Hagl

Für einen neuen "Geburtstag der Kirche" beten

"Ein neues Pfingsten für die Kirche und für unsere Welt" hat Abt Wolfgang Maria Hagl von der Benediktinerabtei Metten beim Herbsthauptfest der Marianischen Männerkongregation Altötting (MC) am 15. September gefordert. Rund 1.500 Besucher kamen heuer zum Festgottesdienst in die St. Anna-Basilika. Dass sich Pfingsten, der "Geburtstag der Kirche", nicht so leicht wiederholen lässt, wurde deutlich sowohl bei der Diskussion mit Abt Hagl beim Treffen der MC-Obmänner im Kongregationssaal als auch bei der Neuaufnahmefeier am Nachmittag mit MC-Präses Kapuzinerpater Br. Georg Greimel. Einigkeit herrschte darüber, wie der Weg zu einer erneuerten Kirche aussehen müsse: dieser Weg müsse in erster Linie ein "geistlicher" sein.
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Tag des Altöttinger Marienwerkes

Eine Gemeinschaft, die ermutigt

Die Wallfahrt nach Altötting zu fördern ist eine der großen Aufgaben des "Altöttinger Marienwerkes". Eine Aufgabe, die sich beim diesjährigen "Tag des Marienwerks" am 8. September u.a. beim Festgottesdienst in der St. Anna-Basilika erkennen ließ, als der "Pilgerpfarrer" der großen Regensburger Fußwallfahrt predigte. Hannes Lorenz, Pfr. in Nabburg/St. Johannes Baptist, erklärte, wieso gerade eine "Gemeinschaft der Kreuzträger" besonders guten Halt geben könne. Neben der gemeinsamen Eucharistiefeier hatte das Marienwerk in seinem Gebäude am Kapellplatz ein gewohnt abwechslungsreiches kulturelles Programm auf die Beine gestellt.
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Ouro Preto, ein koloniales Juwel Brasiliens

Unglaubliche Kirchenpracht

Brasilien steht derzeit vor allem im Fokus wegen seines rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonara ("Tropen-Trump") und der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet. Doch das Land bietet auch reiche kulturelle Schätze: Historisch wertvolle Kirchen in Überfülle, idyllische Plätze und Sträßchen, alte Häuserfassaden, eine herausgeputzter als die andere – das ist der Stoff, aus dem Ouro Preto gestrickt ist. Die Kleinstadt versteckt sich in der kühlen Hügelwelt des Bundesstaates Minas Gerais, etwa 400 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, und zählt zum Weltkulturerbe der Unesco.
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Biarritz – Rückkehr zur Ruhe nach dem "Gipfel-Sturm"

Die Stadt am Jungfraufelsen

"Ich wüsste keinen Ort, der reizvoller und herrlicher wäre als Biarritz", schwärmte der Dichter Victor Hugo, als er 1843 in Südwestfrankreich hier am Atlantik Station machte. Mit der Idylle war es vor wenigen Tagen vorbei, als Biarritz beim G7-Gipfel im Fokus der Weltöffentlichkeit stand. Bis vergangenen Montag erlebte das 25.000-Einwohner-Städtchen seinen Ausnahmezustand und mutierte angesichts der Furcht vor Attentaten und Krawallen zum Hochsicherheitstrakt.
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Festtag Mariä Himmelfahrt in Altötting mit Bischof Stefan Oster

"Maria ist die Kirche"

Freilich muss man für den Festtag Mariä Himmelfahrt nicht extra nach Altötting reisen: "Weil Gott überall ist" sei "auch Maria stets mit uns", stellte Passaus Bischof Stefan Oster am 15. August fest. Dennoch kamen zu den beiden Gottesdiensten rund um den Festtag auch zahlreiche Pilger; Tausende Gläubige feierten am Wallfahrtsort in der St. Anna-Basilika mit Bischof Oster die Festmesse und am Vorabend die hl. Messe mit Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl. Bischof Oster erklärte unter anderem, wieso es sich an Marienwallfahrtsorten "irgendwie leichter" glauben lässt.
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Eine Flusstour auf der Loire

Im Kanu von Kirche zu Kirche

Eine Sommerwoche stromabwärts paddeln auf der Loire von Decize nach Cosne-Cours-sur-Loire. Das ist kein Selbstläufer, sondern eine gut 100 Kilometer lange Herausforderung – und bringt von Kirche zu Kirche.
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Wenn die Jugend auf Zuckerrohrfeldern verloren geht

Zwei Fernandos, ein Elend

Wer schon in jungen Jahren auf den Zuckerplantagen der Pazifikküste Guatemalas schuften muss, dessen Leben ist vorgezeichnet: Nierenschäden, keine Schulbildung, keine Chance, dem Elend zu entkommen. Unternehmer der guatemaltekischen Zuckerindustrie versichern, sie hätten die Arbeitsbedingungen auf ihren Feldern reformiert. Doch während das Exportprodukt Zucker weltweit die Nahrung der Menschen süßt, bleibt das Elend jugendlicher Feldarbeiter bitter.
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Auf der Flucht: Politisches Theater in den Bergen des Montafons

Wenn das Ziegenglöckchen läutet

Zwei Frauen, von Kopf bis Fuß in hautengen Stoffschläuchen steckend, schmiegen sich aneinander, winden sich, versuchen sich aufzurichten, scheitern, finden wieder zueinander, um schließlich ohne Regung liegenzubleiben. Die einzigen Geräusche: das Rutschen der verhüllten Körper auf dem Holzboden und ihr Atmen. Man wird diese minutenlang sich wie in Zeitlupe dehnende Szene nicht vergessen – erst recht, weil man sich nicht in einem Theater befindet.
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Vor 30 Jahren wurde der "Diözesanbrunnen" in Altötting eingeweiht

Im Schatten des Kapellplatzes

Heute fristet er fast ein Dasein im Schatten des Altöttinger Kapellplatzes mit der Gnadenkapelle und dem altehrwürdigen Marienbrunnen aus dem Jahr 1637: der sogenannte Diözesanbrunnen auf dem Tillyplatz hinter Stiftspfarrkirche und Tillyakapelle. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums wollen wir ihn ein wenig aus der Vergessenheit holen.
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